Golfspielen im Winter

Was soll der Blödsinn ?

 

Das Spiel mit Schläger und Ball beansprucht die Muskeln, bringt den Kreislauf in Schwung und erfordert eine ganze Menge Konzentration.

 

Golf ist Gesundheitssport

Wer sich ein paar Tage lang auf Golf einlässt, wird rasch merken, dass es sich dabei um mehr handelt als um ein lockeres Spielchen, bei dem man ein bisschen auf den Ball schlägt. Golf ist ein Sport, der einem einiges abverlangt, der aber – wie andere Sportarten auch – zahlreiche positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat.

Golf ist Sport in frischer Luft, die Spieler benötigen für eine Golfrunde drei bis fünf Stunden und legen dabei bis zu zehn Kilometer zurück.

 

Golf trainiert den Kreislauf:

Weil man sich bei einer Golfrunde meistens in hügeligem Gelände bewegt und auch einige Kilos an Ausrüstung mitschleppt,

kommt der Kreislauf gehörig auf Touren. Eine Pulsfrequenz mit Spitzen bis zu 150 Schlägen pro Minute sind keine Seltenheit.

 

Bewegung bei kalter Luft tötet Bakterien rund um die Atmungsorgane ab.

 

Golf verbrennt Kalorien: Mehr als 85 Muskeln sind im Einsatz, die die Fettverbrennung ankurbeln – mit dem Effekt, dass auf einer Runde bis zu 1.500 Kalorien verbrannt werden.

 

Golf verlangt mentale Fähigkeiten: Wer es nicht schafft, abzuschalten und sich vollständig auf seinen Golfschlag zu konzentrieren, wird nur mäßigen Erfolg haben.

 

Über den Kopf verliert der Mensch einen großen Anteil der Wärme seines Körpers. Eine Pudelmütze schützt den Kopf und kann Wärme speichern. Um auch noch vor Regen oder gar Schnee geschützt zu sein kann man unter die Mütze noch eine Schirmmütze aufsetzen. So bleibt das Gesicht und somit auch das Sichtfeld frei.

 

Trockene und warme Hände sind für einen guten Abschlag ein Muss.

 

Ein warmer Ball fliegt weiter als ein kalter: Der Energietransfer ist bei kälterem Ball und Schläger weniger effizient, unter anderem weil Ball und Schläger an Kompressionsfähigkeit verlieren. Nimmt man einen zweiten Ball mit auf die Runde und wärmt ihn in der Tasche zwischen den Schlägen auf, hat der Ball beim nächsten Tausch wieder die Eigenschaften wie an einem Sommertag. Die Steifigkeit des kalten Schlägers hat man damit natürlich nicht bekämpft.

 

Für den im Winter meist harten Boden, gibt es spezielle Tees.

 

Funktionsunterwäsche macht nicht nur beim Skifahren und Langlauf Sinn. Beim Golf ist sie zwischen Oktober und März auch längst Standard. Auch hier ist auf eine gute Atmungsaktivität zu achten, damit der Schweiß abtransportiert werden kann.

 

Der Glühwein am 19. Loch, im Clubhaus sollte zusätzlich als Motivation ausreichen, um auch im Winter an die frische Luft zu gehen und ein paar Löcher zwischen Herbst und Frühling zu meistern.

 

Zusammenfassung:

Warm anziehen dann ist Golfen bei Kälte für den ganzen Körper gut !

Bleiben Sie im Schwung, wer rastet der rostet.